Heiß ist es heute nicht. Knappe 14 Grad vielleicht. Es nieselt. "Auf dem Wasser merkt man das gar nicht mehr", sagt Konrad und steigt ins Kanu. Drei, vier schnelle Paddelschläge und er ist mitten auf dem Spielfeld, mitten auf der Ruhr. Mitte 40 ist er inzwischen und immer noch der erfolgreichste Kanupolo-Spieler Deutschlands. Neun deutsche Meisterschaften hat er gewonnen, acht davon mit dem KRM.

Er kann einfach nicht davon lassen, sich in das enge Kanu zu zwängen, dem Ball mit kräftigen Paddelschlägen hinterherzujagen und andere ins Wasser zu schicken. Denn Schubsen ist in diesem Sport ausdrücklich erlaubt. Allerdings darf nur der ballführende Spieler attackiert werden.

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Grillparty crack

D er Blick auf die Ruhr hat an diesem Abend nur wenig Romantisches. Dunkel fließt sie unter dem grauen Himmel durch den Essener Stadtteil Bergerhausen. Hier im Süden der Stadt ist das Vereinsgelände des Kanusportvereins Rothe Mühle Essen (KRM). Trainer Michael Konrad steht am Ufer und blickt aufs Wasser. Ein Stück von einem dicken Ast schwimmt mitten durch die Trainingsfläche. "Das gehört dazu. Wenn es richtig heiß ist, kommen bei uns auch schon mal die Reste einer Grillparty durch", sagt er und grinst.

Heiß ist es heute nicht. Knappe 14 Grad vielleicht. Es nieselt. "Auf dem Wasser merkt man das gar nicht mehr", sagt Konrad und steigt ins Kanu. Drei, vier schnelle Paddelschläge und er ist mitten auf dem Spielfeld, mitten auf der Ruhr. Mitte 40 ist er inzwischen und immer noch der erfolgreichste Kanupolo-Spieler Deutschlands. Neun deutsche Meisterschaften hat er gewonnen, acht davon mit dem KRM.

Er kann einfach nicht davon lassen, sich in das enge Kanu zu zwängen, dem Ball mit kräftigen Paddelschlägen hinterherzujagen und andere ins Wasser zu schicken. Denn Schubsen ist in diesem Sport ausdrücklich erlaubt. Allerdings darf nur der ballführende Spieler attackiert werden.

 
Die Idee hinter Cracks & Champs ist es, die Spieler von damals wieder mit dem Verein und der Mannschaft von heute in Verbindung zu bringen. Darüber hinaus bietet es eine grandiose Möglichkeit für einen sportlichen Austausch untereinander. Jeder Kadettenspieler aus der ersten und zweiten Mannschaft kann nach Abschluss seiner aktiven Laufbahn bei den Cracks & Champs aufgenommen werden, er wird Mitglied der grossen Gemeinschaft der Kadetten Alumni, der ehemaligen Spitzenhandballer der Kadetten. So wird ein fliessender Übergang vom aktiven Sportler zur Ehemaligen-Vereinigung ermöglicht.

Da bei Sportlern auch nach dem aktiven Karriereende immer noch der Sport an erster Stelle oder doch weit vorne steht, soll bei den Cracks & Champs auch ein Bezug zur aktuellen Mannschaft hergestellt werden. Aus diesem Grund werden regelmässige Treffen organisiert, die meist mit einem Spielbesuch der Handballmannschaft verbunden sind. Dabei wird grosser Wert auf ein ungezwungenes Verhältnis gelegt. Cracks & Champs ist weder ein Verein noch eine VIP-Organisation.

Ehemalige Kadetten Spieler der 1. oder 2. Mannschaft, welche noch nicht bei den Kadetten Cracks & Champs dabei sind, können sich anmelden über die Geschäftsstelle Kadetten Schaffhausen .

DER SPIEGEL 18/1978
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