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I m Kaiserreich unter Wilhelm II. erlebte Deutschland eine Glanzzeit; sie endete erst 1914 jäh mit Beginn des Ersten Weltkrieges. Bis dahin gab es bahnbrechende Erfolge in Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur – und Deutschland wurde zur zweitgrößten Wirtschaftsmacht der Welt. Heute verbinden wir mit diesem sprichwörtlich Goldenen Zeitalter in erster Linie Militarismus und Untertanengeist – ein leichtfertiges und grotesk eindimensionales Urteil, wie die folgenden Fakten zeigen.

Die wilhelminische Gesellschaftsordnung bot neben einem hohen Maß an politischer Freiheit auch einen Rahmen, in dem sich die gesamte wirtschaftliche Freiheit voll entfalten konnte. Milton Friedmans (Ökonom und Nobelpreisträger, 1912–2006) Diktum, wonach sich politische und wirtschaftliche Macht in einer solchen Ordnung trennen und sich gegenseitig neutralisieren, trifft auf das damalige Wirtschaftssystem durchaus zu.
Hohenzollern-Deutschland war als konstitutionelle Monarchie ein Rechtsstaat , in dem Wirtschaft und Bildung eine bis dahin unerreichte Blütezeit erlebten.

Dabei ist zu ergänzen, daß das damalige Deutschland mit gewaltigen sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen fertig werden mußte. Der rasante Übergang von einem Agrarstaat zu einem Industriestaat, das stetige Bevölkerungswachstum (1871: 40 Millionen Einwohner, 1914: ca. 68 Millionen Einwohner in Deutschland) sowie die zunehmende Internationalisierung des Warenverkehrs stehen stellvertretend für den epochalen Modernisierungsschub des Kaiserreichs :

Es beginnt im Jahr 1880: Damals übernimmt der 18jährige Josef Kaiser den Kolonialwarenladen seiner Eltern in Viersen. Der gelernte Schlosser und Kupferschmied verkauft zuerst vor allem Salz, Mehl, Zucker und Grieß. Doch er hat einen Plan.

Er entdeckt eine Marktlücke und spezialisiert das elterliche Geschäft auf Kaffee. Den rösteten die Menschen zu dieser Zeit selbst auf dem Herdfeuer - ein mühsames Geschäft, das Josef Kaiser (im Bild) den Bürgern von Viersen schon bald gegen Bezahlung abnimmt. Bei den Viersenern sollte es nicht bleiben.

Schon 1885 eröffnet das erste Geschäft in Duisburg. Knapp 25 Jahre später ist Kaiser's die größte Kaffeekette Deutschlands mit über 1200 Filialen. Der Chef setzt auf klare Wiedererkennung: So besteht Josef Kaiser darauf, dass sich die Verkäuferinnen einheitlich kleiden. Im Jahr 1904 patentiert er das Logo mit der lachenden Kaffekanne und geht in die Werbeoffensive - mit Erfolg.




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